TRAFAeTRAIN Intralogistikzug mit Hubwagen-Anhängern

 

Run auf Routenzüge

Interview mit TRAFA-Geschäftsführer Andreas Kiss:

Seit Jahrzehnten konstruiert und produziert die TRAFA in Weinstadt bei Stuttgart Industrieanhänger in Sonderkonstruktion und mit Individualaufbauten. Bedarf hatten zunächst OEMs, der Maschinenbau und vornehmlich Unternehmen mit großflächigen Werkshallen und weitläufigen Werksgeländen. Eine dynamische Entwicklung führte zu einer Anwendungswelle die heute nahezu alle Branchen mit Unternehmen, die in großem Stil produzieren und Komponenten transportieren, erfaßt hat. Die Weichen für intralogistische Transportzüge stehen mit unserer Initiative TRAFAeTRAIN auf Erfolg.

eTRAIN: Herr Kiss, Sie haben die rasante Entwicklung der Transportzüge hautnah erlebt und selbst mitgestaltet. Was war der Anlass?

Kiss: Der Anlass war, ist und bleibt immer der Kunde, der ja bekanntlich stets eine effizientere und sichere Lösung in allen Bereichen wünscht. Wir hatten schon den Schwerpunkt Stapler und Lagertechnik in Vertrieb und Service gut ausgebaut. Haben aber ständig festgestellt, daß der interne Werkstransport mehr erforderte. So haben wir innovativ gehandelt und zusätzlich mit der Konstruktion von maßgeschneiderten Industrieanhängern und Sonderaufbauten begonnen.

eTRAIN: Wird Ihrer Einschätzung nach der Stapler verdrängt?

Kiss: Der Stapler ist nach wie vor ein Allrounder und behauptet sich in den angestammten Einsatzfeldern. Bei den Ladevorgängen an LKWs und in Lagern sowie wie bei Spezialeinsätzen in Bau, Handel, Gewerbe, Forst und vielen weiteren Einsatzgebieten ist der Stapler nicht wegzudenken. Auch an den Schnittstellen im intralogistischen Gesamtprozeß, wie Palettenaufgabe an automatischen Hochregallagern oder an Rollenförderanlagen, zur Bestückung automatisierter Shuttles und vielen weiteren Einsatzstellen dominiert der Stapler. Die speziell entwickelten Lagertechnikgeräte sind in Lagerbetrieben, Speditionen und an Kommissionierlinien sowie Bereitstellungplätzen im Warenausgang nicht wegzudenken. Durch die hochentwickelten energieeffizienten Antriebstechniken, innovativen Energieträger, die High-Tech-Sensorik sowie modernster  Kommunikations-und Datentechnik erleben wir hier eine völlig neue und wirtschaftlichere Mensch-Maschine-Dimension.

eTRAIN: Wo empfehlen Sie den Einsatz von intralogistischen Transportzügen?

Kiss: Die wirtschaftlichste technische Transportlösung ergibt sich aus einer unabdingbaren Vor-Ort-Analyse. Hier können wir bestimmen welche Schlepper mit welcher Zugkraft und welche Art der Anhänger und Aufbauten optimal sind. Für den Transport von größeren oder schweren Teilen des Materialflußes bieten wir ein umfangreiches Schlepper- und Industrieanhänger-Sortiment. Ergänzend greifen auch Synergieeffekte bei vergleichbaren Sonderaufbauten und Sonderkonstruktionen der Anhänger. Im Progamm für die Routenzüge stehen wendige zugstarke Elektro-Kompaktschlepper sowie Anhänger die in verschiedenen Frames ausgebildet sind und Rollwagen aller Art und in diverser Anzahl aufnehmen können. Wir arbeiten in unseren Lösungsansätzen mit Standardisierung wo möglich und Individualisierung wo nötig. Dadurch erreichen unsere Kunden ein sinnvolles Ergebnis.

eTRAIN: Welche Vorteile bieten intralogistische Transportzüge und Routenzüge?

Kiss: Durch eine angepaßte Materialbeförderung können die Bestände einer platzintensiven Teilevorhaltung in den Monatgehallen weitgehend minimiert werden oder ganz entfallen. Das größere Transportvolumen nach Gewicht und Teileanzahl je Logistik- oder Routenzug sowie eine Umstellung von der Taximethode zur getakteten, zyklischen Versorgung veringert das Transportaufkommen insgesamt. Die Anteile von Montagelinien oder –Inseln gegenüber Transportwegen an Hallenflächen verschieben sich zugunsten der Produktionsflächen. Berufsgenossenschaften sehen den Aspekt des verringerten Unfallrisikos gern. Routenzugeinsätze werden durch Schiebegrenzen für Großladungsträger beschränkt. Hier können standardisierte Anhängerversionen mit E- und C-Frames nicht eigesetzt werden. Bevorzugt wird in der Inselproduktion eine einseitige und bei Fließproduktion eine beidseitige Entladerichtung. Die Routen sind hier auf die Richtung des Bandverlaufs auszurichten.

eTRAIN: Wie sehen Sie die weitere Entwicklung?

Kiss: Prognosen sind schwierig. Kurz- und mittelfristg gibt es jedoch einige Ansätze. Längst haben nicht alle in Frage kommenden Unternehmen einen Systemmix vollzogen und die darin steckenden Effizienzpotenziale ausgereizt. Um diese Hybridsituation der verschiedenen kompatiblen Transportsysteme weiteren Interessenten nahezubringen, beraten wir von TRAFA wie immer lösungsorientiert.

eTRAIN bedankt sich für das aufschlußreiche Gespräch.

Mehr und ausführliche Informationen erhalten Sie gerne persönlich bei TRAFA.
Hotline            07151 - 60455-0
E-Mail             info@trafa.de  

 

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